Schutz- und Hygienekonzept

Individuelles Schutz- und Hygienekonzept für die Durchführung der Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen an der Evangeliums-Christengemeinde Berlin-Lichtenberg gemäß Berliner SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (InfSchMV) § 6 sowie Hygienerahmenkonzept der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Stand 17. Dezember 2020

  • Personen, die offensichtliche Krankheitssymptome von COVID-19 aufweisen (Fieber, trockener Husten, Gliederschmerzen, Schnupfen, Niesen, Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, Atembeschwerden, siehe RKI-Steckbrief), nachweislich krank sind, zuletzt Kontakt mit einer erkrankten Person hatten oder auch nur unsicher sind, bleiben zu Hause und verfolgen die Gottesdienste über den YouTube-Kanal der Gemeinde.
  • Die persönlich anwesenden Teilnehmer müssen sich im Voraus mit Hilfe eines elektronischen Formulars (verfügbar auf der Webseite der Gemeinde) namentlich registrieren. Bei der Registrierung wird angegeben, in welchem Zeitraum sie sich im Gemeindehaus aufhalten. Diejenigen, die keine elektronische Registrierung vornehmen können, werden am Eingang zum Gemeindehaus von den Ordnern registriert. Die Registrierung dient der Anwesenheitsdokumentation zwecks Kontaktnachverfolgung und wird für 4 Wochen aufbewahrt.
  • Die Anzahl der Sitzplätze im Saal wird reduziert; die Stühle werden mit einem Mindestabstand von 1,5 Meter in alle Richtungen aufgestellt. Auf Grund der im Voraus erfolgten Registrierung ist bekannt, ob Familien teilnehmen und wie viele Personen aus demselben Haushalt erscheinen. Für diese werden bei Bedarf im Saal zusammenhängende Sitzplätze bereitgestellt. Die Schiebetür zur Cafeteria wird dauerhaft geöffnet, auf diese Weise wird erheblich mehr Freiraum im Saal geschaffen. Der so zusätzlich gewonnene Platz wird entsprechend bestuhlt. Nach Möglichkeit werden die Sitzplätze so besetzt, dass sich freie Reihen zwischen den Sitzenden befinden und die Anwesenden sich über den gesamten Saal gleichmäßig verteilen.
  • Es gibt einen speziell organisierten und koordinierten Ordnerdienst. Die Ordner begleiten die erscheinenden Personen gezielt zu ihren Sitzplätzen, führen die Anwesenheitsdokumentation, sorgen mit Überwachung und Hinweisen dafür, dass sich keine Menschenansammlungen bilden. Auch desinfizieren sie sensible Bereiche wie Türgriffe und gewährleisten, dass der Saal nach dem Ende des Gottesdienstes sofort geräumt und gründlich durchgelüftet wird.
  • Als zusätzliche Ausgangsmöglichkeit dient die Seitentür; damit wird Gedränge beim Betreten und Verlassen des Gemeindehauses zusätzlich vermieden.
  • Auf dem Boden im Eingangsbereich sind gut sichtbare Streifen angebracht, die helfen, einen Mindestabstand beim Betreten des Gemeindehauses zu halten.
  • Beide Hälften der gläsernen Doppeltüren werden aufgemacht, um möglichst freien Zutritt zu ermöglichen. Die Anwesenden versuchen, beim Eingang und Ausgang, in den Fluren sowie beim Treppensteigen sich jeweils an die rechte Seite zu halten (nach dem Prinzip des Straßenverkehrs).
  • Im Eingangsbereich stehen Desinfektionsmittel zur Verfügung, die gleich nach dem Betreten benutzt werden können. In den Toilettenräumen gibt es jederzeit die Möglichkeit zur gründlichen Handhygiene.
  • Im gesamten Innenbereich des Gemeindehauses gilt die unbedingte Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung. Mund-Nasen-Bedeckung ist auch am Sitzplatz für die gesamte Gottesdienstdauer sowie im Freien auf dem Gemeindeparkplatz zu tragen. Die Gemeinde stellt bei Bedarf hygienische Einwegmasken kostenlos zur Verfügung.
  • Auf die Benutzung der Garderobe soll möglichst verzichtet werden, um Gedränge zu vermeiden. In jedem Fall ist auf den gebührenden Abstand zu achten.
  • An der Tür sind gut sichtbar die Hinweise zu Hygieneregeln in deutscher und russischer Sprache angebracht, unter anderem solche, die vom Berliner Senat und BZgA bereitgestellt sind. Ebenfalls an der Tür sowie im Inneren des Gemeindehauses sind Hinweisschilder mit Hinweisen zu Hygiene, Maskenpflicht und Abstandhalten angebracht. Die Gemeindemitglieder werden über die Verhaltens- und Hygieneregeln (wie Abstandhalten, Verzicht auf Begrüßungsrituale, Handdesinfektion, Etiket­te beim Husten und Niesen, etc.) mittels besonderer Mitteilungen in der WhatsApp-Gruppe sowie über öffentliche Ansagen vor dem Gottesdienst wiederholt informiert und sensibilisiert.
  • Auf den gemeinsamen Gesang der Gemeinde wird temporär verzichtet. Der liturgische Gesang erfolgt ausschließlich durch die spezielle Gesangsgruppe von max. 5 Beteiligten, die einen Mindestabstand von 2 Metern untereinander sowie mindestens 4 Metern in Richtung Saal einhalten. Es werden nicht mehr als 3-4 Lieder gesungen, die Gesamtdauer des Gesangs überschreitet nicht 15 Minuten.
  • Beim Abendmahl wird kein Tablett mit gebrochenem Brotlaib und kein gemeinsamer Becher, wie sonst üblich, herumgereicht. Stattdessen kommen die Teilnehmer geregelt zum Tisch und nehmen sich im Voraus vorbereitete separate kleine Behälter mit Wein sowie getrennt ausgelegte Oblaten.
  • Die reguläre Gottesdienstzeit wird verkürzt, so dass zwischen den beiden Gottesdiensten eine angemessene Pause entsteht, die zum Durchlüften und Desinfizieren verwendet wird. Der Saal wird sofort nach dem Gottesdienstende freigeräumt und die Fenster weit aufgemacht.
  • Der Mutter-Kind-Raum steht ausschließlich stillenden Müttern und Müttern von Kleinkindern zum zweckmäßigen Aufenthalt zur Verfügung. Sie achten auf die vorgeschriebenen Abstände. Es befinden sich max. 2 Mütter gleichzeitig im Raum. Spielzeug wurde entfernt. Über offene Tür soll zusätzlich zu den Deckenlüftern möglichst viel Luft hineinströmen. Außerhalb der Kinderstunden haben sich die Kinder jederzeit in der Nähe der Eltern aufzuhalten; diese tragen die Verantwortung für die Aufsicht.
  • Die Kinderstunde findet gemäß einem speziell ausgearbeiteten Schutz- und Hygienekonzept statt; dieses ist an den Türen zu den Räumen in der oberen Etage (wo Kinderstunden stattfinden), gut sichtbar angebracht und mit den Eltern abgestimmt worden.
  • Nach dem Gottesdienst findet kein Kaffeetrinken und keine Gesprächsgemeinschaft in der Cafeteria statt.
  • Der Platz vor dem Gemeindehaus soll nach dem Ende des Gottesdienstes unverzüglich geräumt werden ohne draußen stehende Gesprächsgruppen zu bilden.